Gnadenfrist für Wasserstrasse-Häuser

Mi 01 Juni 2011 | tags: BaZ

Nach Protesten gegen Pläne des Kantons Basel-Stadt, alte Wohnhäuser in der Wasserstrasse abzureissen für eine Schulhaus-Erweiterung, prüft der Kanton nun Alternativen. Dies verzögere jedoch die öffentliche Planauflage.

Das Bau- und Verkehrs- sowie das Finanzdepartement Basel-Stadt kündigten Entscheide zur Zukunft der Wasserstrasse-Häuser 21 bis 39 für Herbst 2011 an, hiess es in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Anlass für die Abrisspläne ist eine Erweiterung des bestehenden Primarschulhauses Volta im St. Johann-Quartier. Ob dies auch geht, wenn ein Teil der Wohn-Altbauten stehen bleibt, sei noch nicht geklärt.

Die Machbarkeitsprüfung werde «noch einige Zeit in Anspruch nehmen». So könnten die Pläne erst später öffentlich aufgelegt und auch der Bebauungsplan und die Zonenänderung erst später entschieden werden. Die Mieterschaft der Abriss-geweihten Häuser sei entsprechend instruiert worden. (jg/sda)

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